Praxismarketing für Ärzte & Zahnärzte: Marketinginstrumente & Agenturen im Überblick

Praxismarketing
Praxisalltag

In Zeiten von Google-Rezensionen, Bewertungsportalen und wachsendem Fachkräftemangel reicht es längst nicht mehr, einfach nur eine gute medizinische Betreuung zu bieten. Wer als Arzt oder Zahnarzt auf lange Sicht auch wirtschaftlich erfolgreich sein möchte, muss sichtbar sein: Professionelles Praxismarketing hilft Ihnen dabei, Ihre Wunsch-Patienten zu gewinnen und qualifizierte Mitarbeiter zu erreichen.

Kurz und knapp

  • Professionelles Praxismarketing unterstützt dabei, neue Patienten sowie Mitarbeiter zu gewinnen und zu binden sowie eine positive Außenwahrnehmung zu stärken.
  • Beliebte Instrumente im Praxismarketing sind eine eigene Praxis-Website, Soziale Medien, Bewertungsportale sowie Flyer und Broschüren.
  • Spezialisierte Praxismarketing-Agenturen bringen die nötige Branchenerfahrung und Expertise mit, um Sie auf diesem Weg zu unterstützen.

Definition: Was ist Praxismarketing?

Praxismarketing umfasst alle Maßnahmen, mit denen Ärzte, Zahnärzte oder auch Therapeuten das Ziel verfolgen, ihre jeweilige Zielgruppe zu erreichen und von sich zu überzeugen. Ziel kann es dabei sowohl sein, neue Patienten zu gewinnen, als auch qualifiziertes Personal.

Die Erarbeitung reicht dabei von der Zielgruppenanalyse und der Zieldefinition, über die Strategieentwicklung bis hin zur Website-Gestaltung, Social Media Marketing und Reputations- bzw. Bewertungsmanagement.

Ziele: Wieso ist Praxismarketing für Ärzte und Zahnärzte sinnvoll?

Praxismarketing zahlt auf mehrere Ziele ein, allen voran auf die Gewinnung neuer Patienten, die Bindung des bestehenden Patientenstamms und die Positionierung als attraktiver Arbeitgeber. Auch die allgemeine Außenwirkung profitiert von einem professionellen Marketingansatz, der strategisch geplant und zielgerichtet umgesetzt wird.

Ein systematisches Praxismarketing ist somit nicht nur zur Praxisgründung und zur Eröffnung einer neuen Niederlassung, sondern auch im laufenden Praxisbetrieb unumgänglich, um Wunsch-Patienten auf die eigene Praxis aufmerksam zu machen, für sich zu gewinnen und Umsätze langfristig zu steigern.

Wenn es um ihren Arzt geht, sind viele Patienten heute deutlich wechselbereiter als noch vor einigen Jahren. Wer unzufrieden ist, sucht online nach alternativen Praxen und verlässt sich dabei zunehmend auf Suchmaschinen und Bewertungsportale. Für Praxen bedeutet das: Wer neue Patienten gewinnen möchte, sollte sich frühzeitig und professionell positionieren.

Ein großer Vorteil des Praxismarketings liegt darin, dass Sie gezielt Ihre Wunsch-Patienten ansprechen können. Gibt es bestimmte Leistungen, die für Ihre Praxis besonders lukrativ sind oder die Ihnen besonders am Herzen liegen, können Sie genau diese in den Fokus Ihrer Kommunikation stellen.

Beispiele:

  • gezielte Ansprache von Selbstzahlern oder Privatpatienten
  • Sichtbarkeit für spezialisierte Behandlungen oder IGeL-Leistungen
  • Fokussierung auf Patientengruppen, die besonders gut zu Ihrer Praxis passen

Doch Praxismarketing endet nicht mit dem Erstkontakt: Auch die Bindung bestehender Patienten gehört zu den zentralen Zielen. Eine klare Positionierung, durchdachte Kommunikationswege und ein vertrauenswürdiger Außenauftritt sorgen dafür, dass Patienten gerne wiederkommen – und Ihre Praxis im besten Fall auch weiterempfehlen.

Der Fachkräftemangel macht auch vor Arztpraxen nicht halt: Qualifizierte Medizinische Fachangestellte (MFA) sind stark gefragt. Umso wichtiger ist es, sich auch als Arbeitgeber professionell, vertrauenswürdig und sympathisch zu präsentieren. Denn Bewerber informieren sich nicht nur über Arbeitszeiten und Gehalt, sondern auch über das Praxisteam und den Alltag in Ihrer Praxis.

Ein gezieltes Praxismarketing kann Ihnen helfen, sich im Wettbewerb um die besten Fachkräfte positiv abzuheben. Achten Sie dabei insbesondere auf:

  • eine ansprechende Karriereseite mit allen offenen Stellen und Benefits,
  • eine sympathische Teamvorstellung, idealerweise mit Fotos, Einblicken in den Arbeitsalltag und authentischen Mitarbeiterzitaten, und
  • eine einfache Bewerbungsmöglichkeit, z. B. über ein schlankes Online-Formular.

So steigern Sie nicht nur Ihre Sichtbarkeit als Arbeitgeber, sondern erleichtern dadurch auch den Bewerbungsprozess – ein entscheidender Vorteil, wenn es um die Gewinnung neuer Mitarbeiter geht.

Wie Ihre Praxis von außen wahrgenommen wird, hat großen Einfluss auf den Erfolg – sowohl bei Patienten als auch bei potenziellen Mitarbeitern. Denn das Image entscheidet mit darüber, ob Vertrauen entsteht, Empfehlungen ausgesprochen werden und neue Menschen den Weg in Ihre Praxis finden.

Ein gutes Praxismarketing schafft die Grundlage für eine starke Reputation. Es hilft Ihnen dabei, gezielt Einfluss darauf zu nehmen, wie Ihre Praxis wahrgenommen wird, und trägt aktiv dazu bei, Ihr Image zu pflegen oder zu verbessern – insbesondere dann, wenn es bereits erste kritische Stimmen gibt.

Wichtige Stellschrauben für ein stabiles Reputationsmanagement sind unter anderem:

  • regelmäßiges Monitoring von Bewertungen auf Google, Jameda & Co.,
  • professioneller Umgang mit negativem Feedback,
  • authentische Außendarstellung, z. B. über Social Media, die Praxis-Website oder die lokale Presse, sowie
  • die klare Kommunikation Ihrer Stärken und Besonderheiten.

Gerade in einem sensiblen Bereich wie der Medizin ist es entscheidend, Vertrauen aufzubauen und ein stimmiges Gesamtbild zu vermitteln. Mit einem durchdachten Praxismarketing behalten Sie Ihre Außenwirkung im Blick, und können sie gezielt steuern.

Warum wird Praxismarketing immer wichtiger?
Praxismarketing wird heute immer wichtiger, da sich Patienten zunehmend wie Kunden verhalten: Sie informieren sich online, vergleichen gezielt und stellen hohe Erwartungen nicht nur an die medizinische Betreuung, sondern auch an Service, Kommunikation und Reputation. Um als Arztpraxis langfristig wettbewerbsfähig und erfolgreich zu bleiben, wird es daher immer wichtiger, sich über professionelles Praxismarketing bestmöglich zu positionieren.

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Ärztin

Werberecht für Ärzte & Zahnärzte

Während noch vor einigen Jahren ein striktes Werbeverbot für Ärzte galt, stehen Arztpraxen, Kliniken und Therapeuten mittlerweile – seit der Novellierung der Musterberufsordnung für Ärzte (MBO-Ärzte) im Jahr 2006 – rechtlich betrachtet deutlich mehr Marketinginstrumente zur Verfügung.

Weiterhin gilt: Werbemaßnahmen müssen sachgerecht, angemessen und informativ gestaltet werden. Einen Überblick darüber, was im Arztwerberecht heute erlaubt bzw. verboten ist, erhalten Sie im Folgenden.

Das ist erlaubt Das ist verboten
  • Sachliche Information
  • Berufsbezogene Angaben, z. B. die Nennung von:
    • Facharztbezeichnung
    • Spezialisierung
    • Behandlungsspektrum
    • Werdegang / Vita
    • Weiterbildungen
    • Sonstige Qualifikationen
  • Aushändigen von Informationsmaterial
  • Geringwertige Werbeartikel
  • Anpreisende Werbung
  • Irreführende Werbung
  • Vergleichende Werbung
  • Werbung mit Festpreisen
  • Kostenlose Leistungen
  • Werbung durch Dritte

In einer Bekanntmachung der Bundesärztekammer heißt es:

Bei der Beurteilung einer Werbemaßnahme sind nicht einzelne Worte oder Passagen des Werbetextes, sondern die Gesamterscheinung maßgeblich.

  • Therapieansätze, die noch nicht abschließend wissenschaftlich gesichert sind oder deren Wirksamkeit umstritten ist, dürfen nicht beworben werden (OLG Braunschweig, 07.03.2012 – AZ: 2 U 90/11).
  • Eine kostenlos im Internet erteilte ärztliche Beratung ist nicht erlaubt. Werden keine allgemeinen ärztlichen Informationen bereitgestellt, sondern spezielle Anfragen beantwortet, wird gegen das Wettbewerbsrecht verstoßen (LG Köln, 08.11.2011 – AZ: 81 0 56/11; Ärztl. Berufsgericht Niedersachsen, 07.03.2011 – AZ: BG 6/11).
  • Ärzte und Zahnärzte dürfen sich nicht verpflichten, bei einem einzigen Labor die gesamten Leistungen in Auftrag zu geben, wenn sie hierdurch an den Gewinnen beteiligt werden (BGH, 23.02.2012 – AZ: I ZR 231/10).
  • Nahrungsergänzungsmittel, Vitaminpräparate und vergleichbare Produkte dürfen Sie in Ihrer Praxis nicht abgeben. Das Verbot wird damit begründet, dass diese Produkte keine notwendigen Bestandteile ärztlicher Therapien sind (LG Rottweil, 16.06.2006 – AZ: 5 0 40/05).
  • Der Hinweis „Akupunktur“ auf dem Praxisschild eines Arztes war zulässig, da er in einem Zusatz erklärte, dass es sich nicht um eine Gebiets- oder Zusatzbezeichnung nach § 34 des Kammergesetzes für Heilberufe handle. Die Information war laut Gericht sachlich angemessen, informierend sowie nicht irreführend und war damit erlaubt (BVerwG, 05.04.2001 – AZ: 3 C 25.00).
  • Der Zusatz „Tätigkeitsschwerpunkt“ verstößt nach der ständigen Rechtsprechung nicht gegen die Werbebeschränkungen, wenn dieser tatsächlich vorliegt und die Information weder irreführend noch unsachlich ist (BVerfG, 23.01.2001 – AZ: BVR 873/00).
  • Der Zusatz „Spezialist“ darf nur verwendet werden, wenn ein Arzt in dem bezeichneten Fachgebiet „herausragende theoretische Kenntnisse und praktische Erfahrungen“ besitzt. Mit dem Begriff Spezialist müsse außerdem eine langjährige und umfassende Tätigkeit einhergehen. Ist dies nicht der Fall, kann dies Patienten irreführen und verunsichern (BVerfG, 28.07.2004 – AZ: 1 BvR 159/04; OVG NRW, 20.08.2007 – AZ: 13 B 505/07).
  • Den Zusatz „Nasenchirurg“ beurteilte das OVG in NRW für zulässig, da der HNO-Arzt funktionelle und ästhetische Nasenchirurgie in seiner Praxis tatsächlich durchführte (OVG NRW, 29.09.2010 – AZ: 6 t E 963/08 T).
  • Ohne eine objektive Bestätigung wie ein Facharzttitel darf kein besonderes Leistungsangebot beworben werden, wenn die Leistungen nur nach eigenen Angaben erbracht wird und Patienten nicht hierüber aufgeklärt werden. Dies traf im vorliegenden Fall auf einen Facharzt für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie zu, der in den Gelben Seiten ein Inserat mit der Bezeichnung „Ärzte: Plastische Chirurgie“ schaltete (LG Köln, 29.11.2007 – AZ: 31 0 556/07).

Werberecht für Ärzte auf Social Media
Für die Arbeit von Ärzten und Zahnärzten in und mit Social-Media-Kanälen hat die Bundesärztekammer im Jahr 2014 eine übersichtliche Handreichung herausgegeben. Daraus leiten sich folgende Tipps für Ärzte und Zahnärzte ab:

  • Die ärztliche Schweigepflicht ist einzuhalten.
  • Es dürfen keine Kollegen im Berufsumfeld diffamiert werden.
  • Das berufliche und das private Profil sollten getrennt voneinander gehalten werden.
  • Datensicherheit und Datenschutz sind zu gewährleisten.
  • Das Fernbehandlungsverbot ist einzuhalten.
  • Die Grenzen des Arzt-Patienten-Verhältnisses sollen nicht überschritten werden.
  • Es soll keine berufswidrige Werbung angezeigt und angeboten werden.
  • Bei produktbezogenen Aussagen ist Zurückhaltung zu üben.
  • Der Selbstoffenbarung durch Patienten ist im Sinne des Community-Managements entgegenzuwirken.
  • Die Haftpflichtversicherung sollte hinsichtlich Social-Media-Aktivität überprüft werden.

Was passiert, wenn Ärzte sich nicht an das Arztwerberecht halten?
Wer gegen das Arztwerberecht verstößt, riskiert ernste Konsequenzen – etwa Abmahnungen durch Wettbewerber, empfindliche Geldbußen oder in gravierenden Fällen sogar berufsrechtliche Maßnahmen bis hin zum Entzug der Approbation.

Im Zweifel? Rechtsgrundlage prüfen!
Die Rechtsgrundlage für das Arztwerberecht wird durch verschiedene Rechtstexte beeinflusst. Im Zweifel können Sie das Recht in den folgenden Gesetzen und Berufsordnungen nachlesen:

Da fortwährend neue Rechtsprechungen hinzukommen, lassen sich die Vorschriften nicht abschließend zusammentragen. Jeder Fall muss letztlich individuell betrachtet werden. Einen guten Rahmen bildet jedoch beispielsweise die von der BÄK veröffentlichte Bekanntmachung „Arzt – Werbung – Öffentlichkeit“ und auch den Kommentar der BZÄK zur Musterberufsordnung können Sie als Zahnarzt zurate ziehen.

Tipp:
Wer sich unsicher ist, was erlaubt ist, kann sich durch eine Praxismarketing-Agentur beraten lassen. Als Arzt sollten Sie dabei auf spezialisierte Personen zurückgreifen, die Praxismarketing professionell betreiben. Unter Umständen kann auch die ergänzende Konsultation eines Rechtsexperten sinnvoll sein.

Fundierte Strategie als Grundlage fürs Praxismarketing

Praxismarketing sollte stets zielorientiert und bedürfnisgerecht angegangen werden und Ihre Ausgangslage sowie Ihre Ziele miteinbeziehen. Dafür ist es sinnvoll, vorab ein strukturiertes Konzept zu erstellen. Es dient als wertvoller Leitfaden, an dem sich alle Marketingaktivitäten orientieren und der dazu beiträgt, die gesetzten Ziele schneller und erfolgreicher zu erreichen.

Bevor konkrete Maßnahmen geplant werden können, ist es wichtig, die aktuelle Ausgangslage realistisch zu erfassen. Folgende Fragen helfen dabei, ein klares Bild vom Status quo zu gewinnen:

  • In welcher Situation befindet sich die Praxis? (Neugründung, Praxisübernahme, laufender Betrieb)
  • Wie viele Patienten betreut die Praxis bereits? Wie viele Kapazitäten sind zusätzlich frei?
  • Bisheriges Praxismarketing:
    • Welche Marketingmaßnahmen wurden bereits getestet?
    • Welche Marketingmaßnahmen haben sich in der Vergangenheit bereits als erfolgreich erwiesen?
    • Welche Marketingmaßnahmen sind in der Vergangenheit erfolglos geblieben?
    • Bisherige Sichtbarkeit: Wie gut ist Ihre Sichtbarkeit auf Google, auf Social Media und in Bewertungsportalen?
    • Wie wird Ihre Praxis aktuell bewertet (bei Google Maps, auf Jameda & Co.)?
  • Konkurrenz-Analyse:
    • Welche weiteren Ärzte praktizieren in Ihrem Einzugsgebiet?
    • Welche Praxen sind besonders sichtbar?
    • Wie werden Ihre Wettbewerber von ihren Patienten bewertet?
  • Kann an dieser Stelle bereits ein Marketingbudget festgelegt werden?
  • Gibt es Team-Mitglieder, die im Praxismarketing mitwirken könnten? (zeitliche Kapazität + Expertise)

Um Ihre Wunsch-Patienten erfolgreich erreichen und für Ihre Praxis gewinnen zu können, müssen Sie zunächst wissen, wer Ihre Wunsch-Patienten sind. Denn nur wer seine Zielgruppe kennt, kann auch gezieltes Marketing betreiben. Deshalb ist es wichtig, den wünschenswerten Patientenstamm zu definieren. Dieses Vorgehen ist von entscheidender Bedeutung, denn so können Sie als Arzt oder Zahnarzt einen Überblick über Bedürfnisse und Ansprüche erhalten. Gelingt es, sich mit der Zielgruppe auseinanderzusetzen, kann das Marketing schlussendlich erfolgreich auf sie zugeschnitten werden.

Relevante Aspekte, die Sie hinsichtlich Ihrer Wunsch-Zielgruppe konkreter beleuchten können, sind unter anderem die folgenden:

  • Alter
  • Geschlecht
  • Einkommen
  • Krankheitsbilder
  • Versicherungsstatus (gesetzlich versichert, Selbstzahler, privat versichert)
  • Spezifische Eigenschaften (z. B. Angstpatienten)
  • Spezielle Wünsche

Tipp:
Nutzen Sie bestehende Marktstudien und Veröffentlichungen (etwa von kassenärztlichen Vereinigungen, Berufsverbänden oder Berufsgenossenschaften), um ein besseres Verständnis Ihrer Zielgruppe zu gewinnen. Zusätzlich liefern direkte Patientenbefragungen wertvolle Einblicke, z. B. zu Bedürfnissen, Erwartungen oder Gründen für Arztwechsel.

Die sogenannte „Patient Journey“ – abgeleitet von der im Marketing etablierten „Customer Journey“ – beschreibt die Stationen, die ein Patient vom ersten Informationsbedürfnis bis zur Terminvereinbarung (und darüber hinaus) durchläuft. Um Patienten gezielt anzusprechen, ist es entscheidend, diesen Weg zu verstehen und relevante Kontaktpunkte zu identifizieren.

Dabei helfen unter anderem folgende Fragen:

  • Wo informiert sich die Wunsch-Zielgruppe?
  • Wie können Sie Ihre Wunsch-Patienten am besten erreichen?
  • Wo suchen Ihre Wunsch-Patienten nach einem Arzt?
  • Reisen Ihre Patienten deutschlandweit (oder sogar darüber hinaus) zu Ihnen an, um sich in Ihrer Fachpraxis behandeln zu lassen? Oder sprechen Sie eher die Menschen in Ihrer Nähe an (z. B. bei einer typischen Hausarztpraxis)?

Je besser die Praxis über die gesamte Patient Journey hinweg sichtbar ist, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass neue Patienten auf Sie aufmerksam werden.

Beispiel A: Patient zieht in neue Stadt.

  1. Max ist gerade neu in die Stadt gezogen und zieht sich beim Sport einen Bänderriss zu.
  2. Da er keine weiten Wege zurücklegen kann, sucht er bei Google Maps nach Ärzten in seiner unmittelbaren Nähe.
  3. Er sortiert die Einträge nach der besten Bewertung und schaut sich die ersten drei Einträge näher an.
  4. Bei einer der Praxen kann er bequem einen Termin für den nächsten Tag vereinbaren.
  5. Vor Ort fühlt er sich gut aufgehoben. Im Wartezimmer findet er Flyer zu empfohlenen Impfungen.
  6. Für seine anstehende Impfung in drei Monaten vereinbart Max erneut einen Termin in der Praxis.

Potenzielle Kontaktpunkte, über die Sie den Patienten in diesem Fallbeispiel A erreichen und überzeugen könnten, sind somit Google Maps (inkl. Bewertungen), die Online-Terminbuchungsoption sowie die Informationsauslage zu IGeL-Angeboten (Impfung).

Beispiel B: Bisherige Ärztin geht in den Ruhestand.

  1. Luisas Gynäkologin geht in den Ruhestand, weshalb Luisa nach einer neuen Praxis sucht.
  2. Weil sie bald ihren Kinderwunsch erfüllen möchte, sucht sie im Internet nach „Berlin Frauenarzt Kinderwunsch“.
  3. Über die Suchergebnisse gelangt sie auf das Portal Jameda.
  4. Hier kann sie die eingetragenen Experten für Kinderwunsch nach der Option einer Videosprechstunde filtern.
  5. Nach dem ersten Videotermin wird Luisa Patientin in ihrer Wunschpraxis.
  6. Im Gespräch mit Freundinnen berichtet sie von ihren positiven Erfahrungen.

Potenzielle Kontaktpunkte, über die Sie die Patientin in diesem Fallbeispiel B erreichen und überzeugen könnten, sind somit eine gute Google-Sichtbarkeit durch Suchmaschinenoptimierung und einen Google Maps Eintrag, eine Listung auf Jameda sowie die Option zur Videosprechstunde.

Was macht Ihre Praxis besonders? Warum sollten sich Patienten für Sie entscheiden – und nicht für einen Mitbewerber in der Nähe? Um sich von anderen Ärzten in Ihrer Umgebung abzuheben, ist es wichtig, die eigenen Stärken klar benennen und gezielt kommunizieren zu können. Das können sowohl fachliche als auch strukturelle oder organisatorische Vorteile sein.

Typische Alleinstellungsmerkmale sind zum Beispiel:

  • Barrierefreiheit
  • Gute Anbindung mit öffentlichem Nahverkehr
  • Gute Parksituation
  • Kurzfristige Terminvergabe
  • Online-Terminbuchung
  • Spezielle Behandlungen
  • Berufserfahrung
  • Zertifikate, Siegel
  • Spezialisierung in bestimmtem Bereich
  • Fokus auf Präventionsmaßnahmen
  • Praxiseigenes Labor (und die damit verbundene Möglichkeit kurzfristiger Auswertungen)
  • Leistungsspektrum

Niemand erfährt, ob er am Ziel angelangt ist, wenn er nicht weiß, wohin er geht. Daher ist es wichtig, im Vorfeld festzulegen, zu welchen Zielen die Praxismarketing-Maßnahmen realistischerweise beitragen sollen. So kann Ihr Praxismarketing z. B. darauf abzielen, neue Patienten zu gewinnen, die Umsätze zu steigern (beispielsweise durch IGeL, Privatpatienten und/oder Selbstzahler) sowie mehr qualifizierte Bewerbungen für MFA-Stellen zu erhalten.

Fragen, die Sie bei der Zieldefinition unterstützen können, sind unter anderem die folgenden:

  • Wie viele Termine sollen durch das Praxismarketing im nächsten Jahr generiert werden?
  • Wie viele neue (Privat-)Patienten sollen durch die Maßnahmen gewonnen werden?
  • Wie viel Umsatz soll durch IGeL-Leistungen erzielt werden?
  • Wie viel Budget soll maximal in das Praxismarketing investiert werden?Inwieweit sollen sich die Marketingstrategien in den Praxisumsätzen widerspiegeln? Wo soll der ROI (Return on Investment) liegen?

Wichtig:
Marketingmaßnahmen benötigen einige Zeit, um zu wirken. Eine jährliche und langfristige Betrachtung ist daher sinnvoll.

Praxisteams haben in der Regel – bewusst oder unbewusst – eine Vorstellung davon, wie ihre Praxis wahrgenommen werden soll. Beispiele hierfür sind:

  • modern
  • jugendlich
  • fortschrittlich
  • erfahren
  • sympathisch
  • professionell
  • spezialisiert
  • digital
  • unkompliziert

Bei diesen Werten und der daraus resultierenden, gewünschten Außenwahrnehmung spricht man von der Corporate Identity – also die Identität des Unternehmens bzw. der Praxis. Um einen möglichst guten Wiedererkennungswert sowie diese gewünschte Außenwahrnehmung zu erzielen, ist es erforderlich, einen einheitlichen Praxisauftritt zu schaffen.

Einen nennenswerten Beitrag hierzu leistet das sogenannte Corporate Design: Hierbei handelt es sich um das äußere Erscheinungsbild in Form von:

  • Unternehmensfarben,
  • Logo,
  • Schriftarten und
  • sonstigen Designelementen.

So sollten unter anderem die folgenden Marketing-Instrumente miteinander harmonieren, die typischen Praxis-Farben aufgreifen und einem gemeinsamen Konzept entsprechen:

  • Praxis-Logo
  • Praxisatmosphäre (Praxisräumlichkeiten & Inneneinrichtung)
  • Mitarbeiterkleidung
  • Praxis-Website
  • Praxisschild
  • Social Media Profile
  • Flyer
  • Broschüren
  • Visitenkarten
  • Terminkärtchen
  • Briefbogen

Einen weiteren nennenswerten Beitrag zur Corporate Identity leistet das sogenannte interne Praxismarketing, also all jene Maßnahmen, die in der Praxis vor Ort über das Wohlbefinden von Patienten und Mitarbeitern entscheiden.

Als Arzt, Zahnarzt oder Therapeut steht Ihnen eine Vielzahl möglicher Marketinginstrumente zur Verfügung. Im Folgenden finden Sie einen Überblick:

  • Praxis-Website
  • Suchmaschinenoptimierung (SEO)
  • Suchmaschinenwerbung (SEA)
  • Google Unternehmensprofil bzw. Google Maps
  • Bewertungsportale
  • Online-Terminbuchungstools
  • Social Media
  • Recalls
  • Pressemitteilungen
  • Publikationen in Fachzeitschriften
  • Persönliches Netzwerken
  • Printmarketing
  • Offline-Marketing
  • Employer Branding

Welche Marketingmaßnahmen in Ihrem Fall besonders erfolgversprechend sind, hängt von Ihrer Zielgruppe, Ihrer geografischen Lage, der Anzahl relevanter Wettbewerber, Ihrer fachlichen Spezialisierung sowie von Ihren Alleinstellungsmerkmalen ab. Wurden die vergangenen Strategie-Schritte gründlich ausgearbeitet, haben Sie somit eine hervorragende Grundlage, um vielversprechende Marketingmaßnahmen auswählen zu können.

So macht es bei einer sehr spezialisierten Fachpraxis, die Patienten aus ganz Deutschland anspricht, z. B. Sinn, die Sichtbarkeit in Suchmaschinen wie Google durch gezielte Suchmaschinenoptimierung zu erhöhen, wohingegen es für eine lokale hausärztliche Praxis auf dem Land sinnvoller sein kann, eine Anzeige in der Lokalzeitung zu schalten, ein repräsentatives Praxisschild zu designen und Recall-Mails an den bestehenden Patientenstamm zu schicken.

In den folgenden Abschnitten finden Sie weitere Informationen sowie etablierte Agenturen, die Sie bei der strategischen Erarbeitung sowie der professionellen Umsetzung der jeweiligen Marketinginstrumente unterstützen können.

Marketinginstrumente (inkl. Anbieter-Übersicht)

Praxismarketing ist das Aushängeschild einer Praxis. Es schafft eine Positionierung Ihrer Praxis, vermittelt Wertversprechen, macht Vorzüge deutlich und verringert Barrieren zur Kontaktaufnahme. Um das zu erreichen, können Sie als Praxisinhaber auf eine Vielzahl von Strategien zurückgreifen. Am Ende ergibt sich häufig ein bunter Maßnahmen-Mix aus verschiedenen Aktionen und Instrumenten, der Patienten auf Ihre Praxis und Ihre Leistungen aufmerksam macht. Im Folgenden erfahren Sie, welche Maßnahmen sich im Praxismarketing für Ärzte und Zahnärzte besonders bewährt haben.

Praxis-Website

Rund 80 % aller Patienten informieren sich im Internet über Gesundheitsfragen und Ärzte. Nicht zuletzt deshalb ist es wichtig, als Praxis im Internet auffindbar zu sein. Die eigene Website ist die digitale Visitenkarte und damit ein wichtiger Kanal im Praxismarketing, der dazu beiträgt, auch bislang unbekannte Menschen über Ihre Praxis zu informieren. Das gelingt am besten mit einem übersichtlichen Leistungsportfolio und einer überzeugenden Darstellung der Praxisvorzüge.

Bestenfalls ist Ihre Praxis-Website:

  • benutzerfreundlich
  • sympathisch
  • professionell
  • informativ
  • responsiv (Design passt sich kleinen Bildschirmen an)
  • technisch hochwertig umgesetzt
  • übersichtlich
  • suchmaschinenoptimiert (siehe nächster Abschnitt)

Checkliste für eine gute Praxis-Website

  • Responsives Design sicherstellen (Design passt sich mobilen Geräten an)
  • Leistungen vorstellen
  • Arzt/Ärzte vorstellen
    • Vita
    • Behandlungsmethoden
    • Facharztbezeichnung
    • spezielle Qualifikationen
    • Weiterbildungen
  • Praxisteam vorstellen
  • Fotos einbinden
    • Einzelporträt des Arztes
    • Einzelporträt der Mitarbeiter
    • Teamfoto
    • Fotos der Praxisräume
  • Alleinstellungsmerkmale hervorheben
  • Kontaktformular integrieren
  • Wichtige Informationen einbinden
    • Öffnungszeiten
    • Adresse
    • Erreichbarkeit
    • Anfahrt
    • Parkmöglichkeiten
  • Tool zur Online-Terminbuchung anbinden
  • Rechtstexte einpflegen
    • Impressum
    • Datenschutzerklärung
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Lupe

Suchmaschinenoptimierung (SEO): bei Google gefunden werden

Mit dem Marketingbegriff Suchmaschinenoptimierung oder SEO werden Maßnahmen bezeichnet, die darauf abzielen, dass eine Website in Suchmaschinen (z. B. Google) weit oben gefunden werden kann. Da zahlreiche Patienten bei Google nach einer Arztpraxis suchen, entsteht Ihnen ein entsprechender Wettbewerbsvorteil, wenn Ihre Praxis-Website bei Google weiter oben angezeigt wird als die Ihrer Mitbewerber. Das Ziel der Suchmaschinenoptimierung besteht darin, langfristig Sichtbarkeit und Reichweite über Google aufzubauen.

Wie genau können Sie neue Patienten und Privatpatienten gewinnen? In unserem Ratgeber zum Thema Patienten gewinnen erhalten Sie alle Informationen.

Google Ads: bezahlte Werbeanzeigen bei Google schalten

Das Pendant zur Suchmaschinenoptimierung (SEO) stellen die bezahlten Werbeanzeigen über Google Ads dar (Search Engine Advertising, SEA). Indem Sie Werbeanzeigen für Ihre Praxis-Website schalten, erscheint Ihre Anzeige sehr präsent bei Google. Im Gegensatz zur Suchmaschinenoptimierung zahlen Sie hier jedes Mal, wenn jemand auf Ihre Praxis-Website klickt, Werbekosten an Google. Mithilfe von Google Ads ist es möglich, auch kurzfristig Ergebnisse zu erzielen und Ihre Zielgruppe zu erreichen.

Praxismarketing für Ärzte & Zahnärzte: Marketinginstrumente & Agenturen im Überblick
Praxismarketing

Lokale Auffindbarkeit bei Google Maps

Eine häufige Anlaufstelle von Patienten, die einen neuen Arzt suchen, ist Google Maps. Wer hier eingibt, nach welcher Art von Praxis (z. B. Zahnarzt, Hausarzt) er sucht, erhält einen schnellen Überblick über die Arztpraxen in seiner Nähe. Praxen, die hier gefunden werden, haben dementsprechend einen nennenswerten Vorteil in der Patientengewinnung.

(Online-)Branchenverzeichnisse zur Steigerung der lokalen Sichtbarkeit
Auch (Online-)Branchenverzeichnisse wie Das Örtliche, Das Telefonbuch und Gelbe Seiten tragen weiterhin zur lokalen Sichtbarkeit bei. Zum einen werden die Branchenverzeichnisse vor allem von älteren Patienten weiterhin genutzt, um einen neuen Arzt zu suchen oder die Sprechzeiten, Adresse oder Kontaktdaten ihrer bisherigen Praxis zu finden. Zum anderen tragen die Einträge in den Online-Branchenverzeichnissen dazu bei, dass Google Ihre Praxis im lokalen Bereich als relevanter einstuft, wodurch wiederum Ihre lokale Sichtbarkeit bei Google Maps verbessert werden kann.

Bewertungsportale: Reputations- & Bewertungsmanagement

Bewertungsplattformen (wie z. B. Jameda) spielen im Praxismarketing eine immer größere Rolle. Patienten orientieren sich an Bewertungen, um sich ein Bild vom behandelnden Arzt sowie vom Praxisablauf und vom zwischenmenschlichen Umgang in der Praxis zu machen. Positive Rezensionen können andere potenzielle Patienten dazu bewegen, ebenfalls einen Termin zu vereinbaren.

Als Praxisinhaber lohnt es sich, aktiv mit Bewertungsportalen zu arbeiten: Pflegen Sie Ihr Profil, hinterlegen Sie Kontaktdaten, reagieren Sie professionell auf Kommentare und nutzen Sie die Möglichkeit, Bilder oder weiterführende Informationen zur Praxis zu zeigen.

Sie möchten von Bewertungen Ihrer Patienten profitieren? In unseren Ratgebern zu den Themen Bewertungsplattformen und Bewertungen löschen lassen erhalten Sie wertvolle Tipps.

Online-Terminbuchungstools

Online-Terminbuchungstools machen die Terminvergabe für Patienten bequemer – und für das Praxisteam deutlich einfacher. Termine können rund um die Uhr gebucht werden, was Wartezeiten an der Rezeption und telefonische Engpässe reduziert. Immer mehr Patienten nutzen Plattformen wie Doctolib außerdem nicht nur zur Terminbuchung bei ihrem bisherigen Arzt, sondern auch gezielt zur Arztsuche: Wer zum Beispiel einen Termin bei einem Facharzt benötigt, filtert auf der Plattform nach der jeweiligen Facharztrichtung und lässt sich verfügbare Praxen in der Nähe anzeigen – inklusive nächster freier Termine. Ärzte, die dort präsent sind, werden dadurch nicht nur besser von potenziellen Patienten gefunden, sondern auch häufiger direkt gebucht.

Sind Sie auf der Suche nach einer Software für Terminmanagement? In unserem Beitrag erhalten Sie alle Infos und einen Vergleich von Anbietern für Online-Terminbuchung.

Social Media

Ob Instagram, Facebook oder TikTok – Social Media bietet Ihrer Praxis die Möglichkeit, potenzielle Patienten und Mitarbeiter persönlich anzusprechen und nahbar aufzutreten. Wer regelmäßig Einblicke in den Praxisalltag gewährt und authentisch kommuniziert, baut Vertrauen auf und bleibt im Gedächtnis. Gleichzeitig senken soziale Medien die Hürde für Kontaktaufnahmen und erhöhen Ihre Sichtbarkeit im Netz.

Bestenfalls achten Sie beim Social Media Marketing Ihrer Praxis auf die folgenden Punkte:

  • regelmäßig Inhalte veröffentlichen
  • zeitnah auf Kommentare reagieren
  • authentisch und nahbar sein
  • Einblicke in den Praxisalltag gewähren
  • unabhängige, externe Informationsquellen reposten

Ein abgestimmter Mix aus kuratiertem, kreiertem und persönlichem Content stellt eine ausgewogene Content-Strategie dar. Die oben genannten Anforderungen an ein erfolgreiches Social Media Marketing zeigen, dass die Pflege der Kanäle mitunter sehr zeitintensiv sein kann. Um Sie an dieser Stelle zu entlasten, bieten Social-Media-Agenturen spezielle Pakete für Arztpraxen. Auch bezahlte Werbung auf Social Media ist möglich.

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Christoph Lay
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Recalls

Praxismarketing richtet sich nicht nur an Neupatienten: Auch der Kontakt zu Bestandspatienten lässt sich gezielt stärken. Sogenannte Recall-Systeme erinnern automatisiert an Vorsorgeuntersuchungen, Impfauffrischungen oder Kontrolltermine und tragen so zu einer besseren Auslastung der Praxis bei.

Auch IGeL-Leistungen (wie z. B. Hautscreenings oder professionelle Zahnreinigungen) lassen sich über gezielte Recalls vermitteln. Der Versand der Recalls erfolgt z. B. per E-Mail oder SMS – idealerweise mit direkter Verknüpfung zur Online-Terminvergabe, damit Patienten ohne Umwege einen Termin buchen können.

Sie interessieren sich für ein Recall-System? In unserem Vergleich von Recall-Systemen erhalten Sie alle Infos und eine Entscheidungshilfe.

Pressearbeit

Pressemitteilungen eignen sich, um wichtige Neuigkeiten aus Ihrer Praxis öffentlich bekannt zu machen – etwa zur Einführung neuer Behandlungsmethoden, zur Eröffnung eines weiteren Standorts oder zu besonderen Auszeichnungen. Ziel ist es, das Vertrauen potenzieller Patienten zu stärken und Ihre Bekanntheit lokal oder sogar überregional zu steigern. Die Veröffentlichung kann sowohl über klassische Medien (z. B. Tageszeitungen oder Gesundheitsmagazine) als auch über Online-Portale erfolgen.

Publikationen in Fachzeitschriften

Wenn Sie in Ihrer Praxis über eine besondere Spezialisierung verfügen, kann auch die Veröffentlichung von Fachartikeln lohnenswert sein. Ob in Print oder online: Mit professionellen Beiträgen in medizinischen Fachzeitschriften zeigen Sie fachliche Kompetenz und positionieren sich als Ansprechpartner für ein bestimmtes Themengebiet. Dadurch stärken Sie Ihre Reputation bei überweisenden Ärzten und medizinisch interessierten Patienten.

Persönliches Netzwerken

Ein starkes Netzwerk mit anderen Ärzten kann ein entscheidender Erfolgsfaktor für Ihre Praxis sein. Fragen Sie sich unter anderem: Wer könnte Ihnen Patienten überweisen?
Für einen Neurochirurgen sind das zum Beispiel Neurologen, Orthopäden oder Hausärzte. Ein persönlicher Austausch – sei es über direkte Gespräche, gemeinsame Veranstaltungen oder Fachvorträge – schafft Vertrauen und sorgt dafür, dass andere Ärzte Sie und Ihre Praxis bei Überweisungen im Hinterkopf behalten.

Printmarketing: Zeitungen, Flyer & Co.

Auch klassische Printmedien können im Praxismarketing eine sinnvolle Ergänzung darstellen – insbesondere auf lokaler Ebene.

Anzeigen oder redaktionelle Beiträge in der Lokalzeitung sorgen dafür, dass Ihre Praxis regional sichtbar bleibt und auch Menschen erreicht, die online weniger aktiv sind.

Flyer eignen sich besonders gut, um über konkrete IGeL-Leistungen (wie z. B. Impfungen, Check-ups oder Professionelle Zahnreinigungen) zu informieren. Die Flyer können beispielsweise im Wartezimmer ausliegen, in Apotheken oder Gesundheitszentren verteilt oder zu Veranstaltungen mitgenommen werden.

Printmaterialien sind kein Ersatz für Online-Marketing, können aber dabei helfen, bestimmte Zielgruppen gezielter anzusprechen und die Praxis vor allem im lokalen Bereich stärker zu positionieren.

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4 Schritte

Employer Branding: Arbeitgebermarke aufbauen

Der Fachkräftemangel macht sich längst auch in Arztpraxen bemerkbar und stellt viele Praxen vor die Herausforderung, qualifiziertes Personal für sich zu gewinnen und langfristig zu binden. Ein gezielter Aufbau Ihrer Arbeitgebermarke, das sogenannte Employer Branding, kann dabei helfen, Ihre Praxis als attraktiven Arbeitgeber zu positionieren. Ziel ist es, sowohl potenzielle neue Mitarbeiter auf sich aufmerksam zu machen als auch das bestehende Praxisteam stärker an Ihre Praxis zu binden.

Zu einem gelungenen Employer Branding gehören unter anderem folgende Maßnahmen:

  • Karrierebereich auf der Praxis-Website: Veröffentlichen Sie offene Stellen und zeigen Sie, warum Ihre Praxis ein attraktiver Arbeitsplatz für MFA ist – etwa mit Teamfotos, kurzen Interviews, Einblicken in den Arbeitsalltag sowie Informationen zu Fortbildungen, flexiblen Arbeitszeiten oder anderen Vorteilen.
  • Social Media: Stellen Sie Ihr Praxisteam vor, zeigen Sie gemeinsame Aktivitäten wie Fortbildungen oder Praxisausflüge und lassen Sie durch authentische Beiträge erkennen, was den Arbeitsalltag bei Ihnen besonders macht.
  • Praxisalltag transparent machen: Geben Sie interessierten MFA die Möglichkeit, Ihre Praxis kennenzulernen. Hierzu eignen sich z. B. kurze Erfahrungsberichte, Einblicke in typische Aufgaben oder Videos direkt aus dem Team.

Tipp: Mehr Sein als Schein.
Bevor Sie sich auf die Gewinnung neuer Mitarbeiter fokussieren, ist es empfehlenswert zu reflektieren, inwiefern Sie für Ihre bestehenden Mitarbeiter bereits ein guter Arbeitgeber sind: Während ein respektvoller Umgang und ein harmonisches Praxisteam selbstverständlich sein sollten, können auch Weiterbildungsmöglichkeiten, Flexibilität in der Arbeitszeitgestaltung sowie das regelmäßige Stattfinden von Team-Events zur Mitarbeiterzufriedenheit beitragen. Medizinische Fachangestellte sind häufig gut untereinander vernetzt und kennen andere MFA aus der Berufsschule oder durch die Zusammenarbeit bei vorherigen Arbeitgebern. Sind Ihre Mitarbeiter zufrieden, steigt die Wahrscheinlichkeit, dass Ihre Mitarbeiter Sie und Ihre Praxis als Arbeitgeber weiterempfehlen. Gleichzeitig sinkt das Risiko, dass sich Ihre qualifizierten MFA auf die Suche nach einem neuen Arbeitgeber begeben.

Sonstige Marketingmaßnahmen

Mit einer Beschilderung an der Praxis wird die Identität nach außen getragen. Ob kreativ und ausgefallen oder seriös und minimalistisch: Praxisschilder fallen auf, informieren über Fachrichtung und Öffnungszeiten und können die Aufmerksamkeit auch von bislang unbekannten Wunsch-Patienten auf sich ziehen. Ihr Praxisschild sollte folgende Informationen bereithalten:

  • Praxisname
  • Praxislogo
  • Name des Arztes
  • Facharztbezeichnung
  • Öffnungszeiten/Sprechzeiten

Kreative Bandansagen können Ihre Patienten in der Warteschleife halten, eine Auswahl ermöglichen oder über Öffnungszeiten aufklären. Zudem haben Ihre Patienten die Möglichkeit, eine Nachricht zu hinterlassen. Zwar können Telefonansagen theoretisch auch in Auftrag gegeben, doch persönlicher wird es, wenn der Arzt oder das Praxisteam die Bandansage selbst aufsprechen.

Siegel und Zertifizierungen können eine beeindruckende Wirkung haben. Sie vermitteln, dass die Qualität der Praxis unabhängig geprüft wurde und sich der Praxisinhaber mit vordefinierten Kriterien auseinandersetzt. Dadurch schaffen die Zertifikate und Siegel Vertrauen und zeugen von einem hohen Qualitätsanspruch. Sie dienen daher nicht nur rein dem Qualitätsmanagement, sondern können auch im Praxismarketing zielführend genutzt werden, indem sie exponiert dargestellt werden, etwa auf der Homepage, eingerahmt in der Praxis oder als Signet auf Praxisdokumenten.

Über Google Business View können Nutzer sich schon vor dem ersten Besuch einen Eindruck von Empfang, Wartezimmer und Behandlungsräumen verschaffen. Ein virtueller Rundgang durch die Praxis schafft Transparenz und senkt Berührungsängste, vor allem bei neuen Patienten.

Gute Bilder sagen mehr als viele Worte. Das gilt insbesondere dann, wenn es um den ersten Eindruck geht. Professionelle Fotos von Ihrem Team, der Praxis oder der Arbeitsatmosphäre vermitteln Kompetenz und Persönlichkeit. Sie eignen sich für Ihre Praxis-Website, Social Media, Flyer oder Pressearbeit und werten den Gesamtauftritt der Praxis sichtbar auf.

Ob auf der Praxis-Website oder in sozialen Medien: Videos wirken besonders persönlich und bleiben Ihrer Zielgruppe im Gedächtnis. Sie können genutzt werden, um Leistungen vorzustellen, das Team zu präsentieren oder häufige Patientenfragen anschaulich zu beantworten.

Ein eigener Podcast bietet Raum für fachliche Themen, Interviews oder Einblicke hinter die Kulissen und ermöglicht es Ihnen, sich als Experte auf einem bestimmten Gebiet zu positionieren sowie gleichzeitig das Vertrauen Ihrer Hörer zu gewinnen und zu stärken. Hier haben Sie die Möglichkeit, beispielsweise über bestimmte Erkrankungen, Behandlungsabläufe oder spezielle IGeL-Leistungen aufzuklären.

Ein Bildschirm im Wartezimmer bietet die Möglichkeit, relevante Informationen patientenfreundlich zu präsentieren. Ob Hinweise zu IGeL-Leistungen, Verhalten nach einer Behandlung oder Einblicke in die Praxis: Ein Wartezimmer-TV lenkt die Aufmerksamkeit auf Inhalte, die im laufenden Betrieb oft untergehen.

Was ist internes Praxismarketing?

Internes Praxismarketing umfasst alle Maßnahmen, die das Patientenerlebnis innerhalb der Praxis verbessern und gleichzeitig ein positives Arbeitsumfeld für das Team schaffen. Ziel ist es, dass sich Patienten gut aufgehoben fühlen, Ihre Praxis in positiver Erinnerung behalten – und diese bestenfalls weiterempfehlen. Zudem fördert ein angenehmes Arbeitsumfeld die Mitarbeiterbindung.

Typische Maßnahmen im internen Praxismarketing sind unter anderem:

  • Wohlfühlräume schaffen: Gemütliche Gestaltung der Praxisräume und des Empfangsbereichs.
  • Teamkultur stärken: Ein harmonisches Praxisteam wirkt sich positiv auf das Wohlbefinden aus.
  • MFA-Qualifikation fördern: Weiterbildungen stärken das Team und erhöhen die Fachkompetenz.
  • Kommunikation pflegen: Der Austausch sollte freundlich, respektvoll und auf Augenhöhe stattfinden – im direkten Kontakt sowie am Telefon.
  • Erreichbarkeit sicherstellen: Gute telefonische Erreichbarkeit fördert die Zufriedenheit der Patienten.
  • Wartezeiten angenehmer gestalten: Kostenloses WLAN, Getränke und Magazine helfen beim Überbrücken der Wartezeit.

Viele dieser Maßnahmen wirken auf den ersten Blick unspektakulär, haben aber einen direkten Einfluss darauf, wie wohl sich Patienten in Ihrer Praxis fühlen. Und genau dieses Gefühl entscheidet oft darüber, ob jemand wiederkommt – oder Ihre Praxis sogar weiterempfiehlt.

Tipp: Patientenbefragungen
Möchten Sie wissen, wie Ihre Praxis intern wahrgenommen wird? Mit gezielten Patientenbefragungen erhalten Sie ehrliches Feedback und erfahren, ob Ihre Maßnahmen tatsächlich die gewünschte Wirkung zeigen.

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Unterstützung gewünscht? Praxismarketing-Agenturen als Lösung!

Wenn Sie nicht alle Maßnahmen selbst umsetzen möchten oder strategische Unterstützung wünschen, kann eine spezialisierte Agentur für Praxismarketing die passende Lösung sein. Die folgende Auszug aus unserem Verzeichnis für Marketingagenturen für Ärzte bietet Ihnen eine erste Orientierung.

Welche Vorteile bietet eine Praxismarketing-Agentur für Ärzte und Zahnärzte?

  • Zeitersparnis für Ihre Praxis
  • Entlastung
  • Ermöglicht Ihnen den Fokus auf operative Praxisprozesse
  • Fundierte Marketingexpertise
  • Spezialisierung auf Gesundheitsbranche
  • Umfangreicher Erfahrungsschatz

Worauf sollten Ärzte bei der Auswahl einer Agentur für Praxismarketing achten?

  • Branchenwissen & Spezialisierung
    Die Agentur sollte sich mit dem Gesundheitswesen auskennen – vom Heilmittelwerbegesetz über branchenspezifische Datenschutzanforderungen bis hin zur Tonalität in der Patientenkommunikation. So stellen Sie sicher, dass Ihre Zielgruppe zielführend angesprochen wird und rechtliche Vorgaben eingehalten werden.
  • Leistungsspektrum & Agenturtyp
    Entscheiden Sie vorab, ob Sie eine Full-Service-Agentur suchen, die alle Leistungen aus einer Hand abdeckt, oder ob für Sie auch eine Zusammenarbeit mit mehreren spezialisierten Dienstleistern infrage kommt.
  • Seriosität & realistische Erwartungen
    Eine seriöse Agentur macht keine leeren, unrealistischen Versprechungen, bei denen externe Faktoren unberücksichtigt bleiben. Achten Sie auf eine ehrliche und glaubwürdige Einschätzung. So sollten Sie beispielsweise hellhörig werden, wenn Versprechungen gemacht werden, die zu gut klingen, um wahr zu sein (z. B. garantiert 30 neue Patienten pro Monat).
  • Individuelles Vorgehen
    Vermeiden Sie Anbieter mit standardisierten Lösungen. Jede Praxis ist anders – eine gute Agentur entwickelt gemeinsam mit Ihnen eine individuelle Strategie, die zu Ihrer Zielgruppe, Ihrer Spezialisierung und Ihren Ressourcen passt.
  • Transparenz bei Leistungen & Preisen
    Was genau wird umgesetzt? Wie setzen sich die Kosten zusammen? Welche Leistungen sind im Preis enthalten – und welche sind optional? Klare Antworten auf diese Fragen helfen Ihnen, Angebote besser zu vergleichen.
  • Referenzen & Branchenbeispiele
    Fragen Sie gezielt nach Beispielen aus dem medizinischen Bereich. Eine gute Agentur zeigt Ihnen gern anonymisierte Referenzprojekte oder verweist auf öffentlich sichtbare Arbeiten, wie z. B. Websites oder Social-Media-Kanäle anderer Praxen.
  • Kommunikation & Erreichbarkeit
    Feste Ansprechpartner, gute Erreichbarkeit und ein transparenter Austausch auf Augenhöhe sind essenziell. Achten Sie darauf, ob sich die Agentur wirklich mit Ihren individuellen Anforderungen auseinandersetzt.
  • Controlling & regelmäßige Reportings
    Eine gute Agentur behält nicht nur die Umsetzung im Blick, sondern auch die Ergebnisse, z. B. Klickzahlen, Sichtbarkeit oder Online-Terminbuchungen. Regelmäßige Reportings helfen Ihnen, die Wirkung Ihrer Maßnahmen nachzuvollziehen.
  • Standort & persönliche Nähe
    Ob der Standort relevant ist, hängt von Ihren Präferenzen ab: Für manche Leistungen, wie z. B. Foto- oder Videografie, kann ein Anbieter in Ihrer Nähe sinnvoll sein. Für andere Maßnahmen (z. B. SEO, Social Media) ist der Sitz der Agentur meist zweitrangig.

Checkliste: Praxismarketing strategisch umsetzen

  1. Ausgangssituation analysieren
    • Patientenstamm und Kapazitäten erfassen
    • Aktuelle Sichtbarkeit bei Google, Maps & Bewertungsportalen prüfen
    • Bestehende Marketingmaßnahmen und ihre Wirkung analysieren
    • Wettbewerb im Einzugsgebiet beleuchten
  2. Strategie entwickeln
    • Wunsch-Zielgruppen definieren
    • Patient Journey nachvollziehen und passende Kanäle identifizieren
    • Alleinstellungsmerkmale (z. B. Spezialisierung, Erreichbarkeit, Service) klar herausarbeiten
    • Positionierung als Arbeitgeber mitdenken
  3. Organisation & Ressourcen klären
    • Zuständigkeiten intern festlegen oder Praxismarketing-Agentur beauftragen
    • Budgetrahmen und Zeitplan aufsetzen
    • Beteiligung des Teams sicherstellen (z. B. bei interner Kommunikation, Social Media etc.)
  4. Maßnahmen umsetzen (lassen)
    • Praxiswebsite modern und suchmaschinenfreundlich gestalten
    • Bewertungsportale aktiv bespielen
    • Sichtbarkeit über Google Maps & Branchenverzeichnisse verbessern
    • Social Media strategisch nutzen
    • IGeL-Leistungen gezielt bewerben
  5. Internes Praxismarketing stärken
    • Praxisräume und Wartebereich patientenfreundlich gestalten
    • MFA regelmäßig weiterbilden
    • Freundliche Kommunikation und gute Erreichbarkeit sicherstellen
    • Teamkultur und Arbeitsumfeld stärken
  6. Wirkung überprüfen & optimieren
    • Regelmäßige Auswertung von KPIs (z. B. Websitezugriffe, neue Patienten, Bewertungen)
    • Feedback von Patienten und Team einholen
    • Strategie bei Bedarf anpassen
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Fazit: Praxismarketing dient der Mitarbeiter- und Patientengewinnung

Ein strategisch durchdachtes Praxismarketing hilft Ihnen dabei, Ihre Wunsch-Patienten zu erreichen, IGeL-Leistungen erfolgreicher zu vermarkten, qualifizierte Mitarbeiter zu gewinnen und sich als starke Marke im Gesundheitswesen zu positionieren. Entscheidend sind dabei eine fundierte Analyse, eine klare Zielsetzung sowie eine zielgruppengerechte Umsetzung. Ob Website, Google-Optimierung, Social Media oder Patientenbewertungen – mit dem passenden Marketing-Mix steigern Sie Ihre Sichtbarkeit nachhaltig und sichern sich wertvolle Wettbewerbsvorteile.

Sie möchten nicht alle Marketingmaßnahmen allein umsetzen?
Wenn Sie gezielt neue Patienten gewinnen, Ihr Image stärken und im Wettbewerb sichtbar bleiben möchten, lohnt sich die Zusammenarbeit mit einer spezialisierten Praxismarketing-Agentur – vom Konzept bis zur Umsetzung.

Häufige Fragen zum Praxismarketing

Zum Praxismarketing zählen alle Maßnahmen, die dazu dienen, eine Arzt- oder Zahnarztpraxis sichtbar zu machen, das Vertrauen potenzieller Patienten zu gewinnen und das Praxisimage zu stärken. Dazu gehören z. B. die Praxis-Website, ein Google Unternehmenseintrag Eintrag, Bewertungsportale, Social Media und Flyer.

Praxismarketing wird heutzutage immer wichtiger, da Patienten sich zunehmend online informieren und sich wie Kunden verhalten: Sie vergleichen ihre Optionen, lesen Bewertungen und erwarten einen professionellen Auftritt. Wer als Praxis nicht sichtbar ist, wird schnell übersehen. Praxismarketing hilft Ihnen dabei, gezielt Wunsch-Patienten zu erreichen, Vertrauen aufzubauen und sich im Wettbewerb zu behaupten.

Internes Praxismarketing umfasst alle Maßnahmen, die das Patientenerlebnis in der Praxis verbessern und ein positives Arbeitsumfeld für das Team schaffen – etwa durch angenehme Räumlichkeiten, freundliche Kommunikation, gute Erreichbarkeit und eine starke Teamkultur. Ziel ist, dass sich Patienten wohlfühlen, gerne wiederkommen und Ihre Praxis weiterempfehlen.

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Christoph Lay
Christoph Lay
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