Abrechnung für Krankenhäuser und Privatkliniken – so meistern Sie die Privatabrechnung in Kliniken

Die Abrechnung von Privatpatienten in Kliniken ist ein komplexes und aufwändiges Verfahren. Eigenständig den passenden Abrechnungsdienstleister zu finden, ist ebenso keine leichte Aufgabe. Unser kostenloser Abrechnungsstellen-Vergleich hilft Ihnen dabei, den passenden Anbieter für die Privatliquidation ausfindig zu machen. Selbst wenn Sie bereits einen Anbieter im Einsatz haben, können Sie jetzt das Preis-Leistungs-Verhältnis unverbindlich überprüfen.

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Privatliquidation in Kliniken: Abrechnung mit der DRG

Grundlage der Leistungsabrechnung in Krankenhäusern ist die diagnosebasierte Fallpauschale. Seit 2004 wird bundesweit nach der DRG („Diagnosis Related Groups“) abgerechnet, womit sich die Höhe des Krankenhausentgeltes nach der Art und dem Schweregrad der diagnostizierten Krankheit richtet. Diese Regelung gilt sowohl für gesetzlich Versicherte als auch Privatpatienten. Die Leistungsabrechnung in Krankenhäusern erfolgt nach DRG. Wahlleistungen wie die Chefarztbehandlung werden gesondert liquidiert.

Im Rahmen der DRG werden viele Diagnosen zu einzelnen Abrechnungspositionen mit einem vergleichbaren ökonomischen Aufwand zusammengefasst. Zur Bestimmung der Positionen werden sogenannte Leistungsbezeichner herangezogen. Diese sind die verschiedenen medizinischen Diagnosen (allgemeine Krankheitsbilder) und diverse Schlüsselsysteme zur Pauschalabrechnung im Einzelfall, die auf den Kriterien wie z.B. Alter, Geschlecht, Geburtsgewicht und Entlassungsstatus basieren. Die sich daraus ergebenen Behandlungs-Fallgruppen können von Krankenhäusern dann pauschaliert gemäß Fallpauschalen-Katalog (FPK) abgerechnet werden.

Ausgenommen von der Abrechnung nach DRG sind alle psychiatrischen und psychosomatischen Einrichtungen, denn diese rechnen seit der Umstellung auf PEPP in 2019 die Tagesentgelte als leistungsorientierte Pauschale ab. Ebenfalls wird die ausdrücklich erwünschte Chefarztbehandlung, wenn diese medizinisch auch von einem anderen Arzt durchgeführt werden könnte, gesondert als Wahlleistung abgerechnet und kommt für den Patienten zu den normalen Krankenhauskosten hinzu. Das gleiche gilt für den Wunsch eines Einzelzimmers.

Unzählige zufriedene Mediziner vertrauen uns bereits

Wir waren auf der Suche nach einer neuen Abrechnungsstelle für unsere Chefärzte, ambulanten Zentren und MVZ. Das Portal abrechnungsstelle.com hat uns sowohl mit der Übersicht der möglichen Abrechnungsstellen als auch mit der zeitnahen, sehr kompetenten persönlichen und neutralen Beratung bei der Suche unterstützt und somit letztendlich die Entscheidung erleichtert. Ohne dieses Portal wäre die Suche deutlich zeitintensiver geworden.

Susanne Lößner

Susanne Lößner

MSG Management- und Servicegesellschaft für soziale Einrichtungen mbH

Abrechnung in Privatkliniken und Krankenhäusern in privater Hand

Reine Privatkliniken nach § 30 GewO sind organisatorisch selbständige private Einrichtungen und bieten ihren Patienten stationäre Leistungen an, deren Preise sie frei gestalten können. Für diese Privatkliniken gelten also keine Regelungen bzgl. der Privatabrechnung, sodass sich für privat Vollversicherte, Beihilfeberechtigte oder Selbstzahler abweichende Kosten zu staatlichen Krankenhäusern ergeben können. Einige Privatkliniken liquidieren jedoch auch nach der GOÄ (Gebührenordnung für Ärzte) bzw. orientieren sich an dieser, sodass lediglich Mehrkosten für die Umsatzsteuer anfallen.

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Privatabrechnung der Chefarztbehandlung

Wünschen die Privatpatienten ausdrücklich die Behandlung durch den Chefarzt, nehmen sie damit eine wahlärztliche Leistung in Anspruch. In diesem Fall muss vor der Behandlung ein schriftlicher Behandlungsvertrag mit dem Krankenhaus abgeschlossen werden, der die Behandlung mit einem liquidationsberechtigten Arzt rechtlich festhält. Diese Wahlleistungsvereinbarung muss den Patienten sowohl preislich als auch inhaltlich verständlich und detailliert aufklären, andernfalls ist sie nicht rechtsgültig und der Honoraranspruch des Chefarztes entfällt.

Die Privatliquidation der Chefarztbehandlung im Krankenhaus erfolgt nach der GOÄ (Gebührenordnung für Ärzte). Für den Privatpatienten kommen die Kosten der Chefarztbehandlung zusätzlich zu den normalen Krankenhauskosten hinzu. Da aber durch das Krankenhaus bereits ärztliche Leistungen berücksichtigt wurden, wird die Wahlleistung um einen Minderungssatz von 25 Prozent gekürzt. Die Abrechnung dieser Wahlleistungen erfolgt durch die Privatliquidation des Chefarztes.

Unterschiede der Abrechnungsformen

Honorarabrechnung
  • Honorarabrechnung bezeichnet die Übernahme der Privatliquidation durch einen Abrechnungsdienstleister, der die Honorare von den Patienten einfordert und diese in der Regel ein bis zwei Mal im Monat an den Arzt auszahlt. Die Auszahlung findet stets statt, nachdem der Patient seine Rechnung an die Abrechnungsstelle beglichen hat.
  • Ausfallrisiko: bleibt beim Arzt
  • Kosten: günstigste Abrechnungsform
Factoring
  • Factoring, auch echtes Factoring genannt, schließt die Zahlungsausfall-Lücke und fängt das sogenannte Delkredererisiko auf. Der Arzt lagert die Privatliquidation aus, erhält die Liquidität vorab und eventuelle Zahlungsausfälle gehen nicht zu seinen Lasten.
  • Ausfallrisiko: geht auf das Unternehmen (den sog. Factor) über, welches die Forderung kauft
  • Kosten: teuerste Abrechnungsform

In 3 Schritten zur neuen Abrechnungsstelle

Egal ob Sie Ihre bestehende Abrechnungsstelle wechseln oder erstmalig einen Abrechnungsdienstleister beauftragen möchten. In beiden Situationen sind wir Ihr richtiger Ansprechpartner und helfen Ihnen dabei, den passenden Partner zu finden. Alles beginnt spielend einfach mit drei Schritten im Abrechnungsstellen-Vergleich:

1

Vergleich aufrufen und wenige Daten eingeben. Der Vergleichsrechner gibt daraufhin alle passenden Tarife aus.

2

Passenden Tarif auswählen und die persönlichen Kontaktdaten für die Angebotserstellung eingeben.

3

Die ausgewählte Abrechnungsstelle erhält eine Information von uns und setzt sich direkt mit Ihnen in Verbindung.

Abrechnung von Privatpatienten im Klinikalltag: Die Herausforderung von hohem Aufwand in wenig Zeit

Auf Grund der vielen Insellösungen für die Honorarabrechnung von GKV- und PKV-Leistungen ist eine schnelle und effiziente Abrechnung selten möglich. Ärzte haben mit ihren Patienten meist sehr lange Arbeitstage und somit nur wenig Zeit, die Leistungen immer sorgfältig abrechnen zu können. Unter ökonomischen Blick ist eine korrekte und fehlerfreie Abrechnung jedoch essenziell für eine erfolgreiche Führung der Klinik. Daher kann die Auslagerung an einen externen Dienstleister vorteilhaft sein.

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Vorfinanzierung

Administrative Entlastung: Externer Abrechnungsservice für Krankenhäuser und Privatkliniken

Mit der Auslagerung der Krankenhaus-Abrechnung an eine externe Abrechnungsstelle können Sie von zahlreichen Vorteilen profitieren. Bei dem steigenden wirtschaftlichen Druck kann sie sowohl für eine bürokratische Entlastung sorgen als auch zusätzliche freie Zeit zur Behandlung der Patienten schaffen. Von diesen weiteren Vorteilen des Dienstleistungsangebots der Verrechnungsstelle können Sie Gebrauch machen:

  • Eine externe Verrechnungsstelle kann durch die Übernahme der administrativen Aufgaben im Rahmen der Honorarabrechnung für eine wesentliche Zeitersparnis sorgen. Zu den gängigen Aufgaben zählen die Auswertung der Krankenakten vor Ort oder nach Abholung, die Abrechnung von Notfallbehandlungen, ambulanten OPs und Chefarztbehandlungen sowie die Berechnung von Beteiligungsverträgen.
  • Durch die Rechnungsprüfung, -erstellung und den -versand durch spezialisierte Fachkräfte können zeitbedingte Fehler vermieden und die Reklamationsrate gesenkt werden.
  • Neben der reinen Liquidation von erbrachten Leistungen können Services wie Honorar-Vorfinanzierungen (durch Factoring) und die Übernahme der Korrespondenz mit Patienten in Anspruch genommen werden, womit das Vertrauensverhältnis zwischen Arzt und Patient gestärkt wird.
  • Auch kann die Korrespondenz mit Kostenträgern übernommen werden. Dazu gehört auch das (außer-)gerichtliche Mahnwesen und teilweise Inkasso.
  • Die anfallenden Kosten für einen Abrechnungsservice können steuerlich komplett abgesetzt werden.
  • Der Ausfallschutz der Honorare kann die stets benötigte Liquidität des Krankenhauses durch eine Vorfinanzierung sicherstellen. Dieser Faktor kann bei der aktuellen Rentabilität deutscher Krankenhäuser und Kliniken überlebenswichtig sein (92 % des Umsatzes fallen allein auf Material- und Personalaufwand!).
  • Durch die persönliche Beratung, die Erstellung von Statistiken, Dokumentationen und Potenzialanalysen können Sie das wirtschaftliche Potenzial Ihrer Klinik vollkommen ausschöpfen.
  • Eine Auslagerung der Datenerfassung (online, PAD, analog, Datenträger) und der damit angebotenen fachlichen Expertise – wie zum Beispiel im Rahmen von Kodierqualitätsüberprüfungen – verkürzt den Weg bei der Erkennung und Lösung technischer Fehler.

Privatklinik ist nicht gleich Privatklinik
Viele Krankenhäuser haben eigene Bereiche mit oft nur einer Station des öffentlichen Krankenhauses privatisiert. Da deren Leistungen von denen des Mutter-Krankenhauses nicht abweichen und auch keine separaten Ärzte für diese „Privatklinik“ bestehen, gilt seit Januar 2012 eine gesetzliche Entgeltbegrenzung zum Schutz vor höheren Entgelten für identische Leistungen. Betroffen sind alle in räumlicher Nähe liegenden und organisatorisch mit dem öffentlichen Krankenhaus verbundenen Einrichtungen (gem. § 108 SGB V), sodass Privatpatienten in solchen Einrichtungen keine höheren Entgelte in Rechnung gestellt werden können. Jedoch ist bei einzelnen Privatkliniken noch immer unklar, ob diese zu den Betroffenen einer Entgeltbegrenzung gehören oder nicht.

Deutsche Abrechnungsstellen bieten ihre Dienste für gewöhnlich sowohl für ambulante als auch stationäre Leistungen an. Zudem ist auch das Angebot verschiedener Abrechnungssysteme Standard. Durch die Abrechnung nach DRG kann das Krankenhaus entlastet werden und durch das Angebot der Abrechnung über die GOÄ speziell die Chefärzte. Finden Sie jetzt die für Ihre Klinik passende Abrechnungsstelle mit unserem Vergleichsrechner – kostenlos und unverbindlich!

Wechsel der Abrechnungsstelle: Darum kann es sich lohnen

Alle Abrechnungsstellen in Deutschland stellen ihre Dienste zu unterschiedlichen Preisen und Konditionen bereit. Daher kann ein Wechsel vorteilhaft sein, um bei einem anderen Dienstleister langfristig Geld einsparen zu können und von besseren Leistungsangeboten zu profitieren. Finden Sie jetzt kostenlos und unverbindlich mit unserem Vergleichsrechner heraus, ob Sie bereits den optimalen Partner für die Abrechnung in Ihrer Klinik gefunden haben.

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Historischer Rückblick: Änderung des Abrechnungssystems in der GKV- und PKV-Abrechnung

Die Honorarabrechnung in deutschen Krankenhäusern und Kliniken wurde lange Zeit über tagesgleiche Pflegesätze und einige Zusatzentengelte abgerechnet. Bis zum Jahr 2002 wurden Abrechnungen auf diese Weise liquidiert, was zu einer statistisch sinkenden Krankenhaus-Verweildauer der einzelnen Patienten führte. Denn Krankenhäuser konnten schließlich nur einen Pauschalbetrag und ggfs. ein Zusatzentgelt abrechnen, unabhängig davon, ob ein Patient nur zwei Tage oder aber zwei Wochen behandelt wurde. In der Folge wurden Patienten schneller entlassen, wenn es der gesundheitliche Zustand erlaubte, sodass die Betten von neuen Patienten belegt werden konnten. Daher passten im Laufe der Jahre viele kleinere Krankenhäuser auf Grund von Insolvenzgefahr ihr Leistungsportfolio an und fokussierten sich auf ein bis zwei medizinische Teilbereiche, statt die komplette Grundversorgung anzubieten.

Rechtliche Rahmenbedingungen für die Abrechnung in Krankenhäusern

Die Art der jeweiligen Behandlung bestimmt den jeweiligen rechtlichen Rahmen zur Abrechnung:

Abrechnung der Behandlung Rechtliche Grundlage
Honorarabrechnung der stationären Krankenhausleistungen Krankenhausentgeltgesetz (KHEntgG) und Fallpauschalenvereinbarung (FPV)
Vor- und nachstationäre Behandlungen § 115a Abs. 3 SGB V
Ambulante Operationen § 115b SGB V
Ambulante sozialärztliche Behandlungen Einzelleistung im § 116b SGB V

Der § 1 Abs. 8 der Fallpauschalen-Vereinbarung schreibt zudem vor, dass in der Krankenhaus-Rechnung die Fallpauschale und sonstige Entgelte und Zuschläge eindeutig dargestellt werden müssen. Darüber hinaus ist das Krankenhaus dem Patienten nach § 17c Abs. 5 des Krankenhausfinanzierungsgesetzes (KHG) gegenüber verpflichtet, ihm alle Angaben zu Diagnosen, Operationen und Behandlungen zuzusenden.

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