Factoring ermöglicht Zahnärzten, offene Patientenrechnungen an einen Factoring-Dienstleister abzutreten und den Rechnungsbetrag schnell ausgezahlt zu bekommen. Je nach Vertrag übernimmt der Dienstleister auch die Rechnungsstellung, die Zahlungsabwicklung, das Mahnwesen und Inkassoverfahren sowie beim echten Factoring das Ausfallrisiko. Dieser Beitrag zeigt passende Anbieter und erklärt Ablauf, Kosten sowie Vor- und Nachteile für Zahnarztpraxen.
- Definition: Factoring bedeutet, dass Patientenrechnungen an einen Factoring-Dienstleister abgetreten oder verkauft werden, der den Betrag meist kurzfristig auszahlt und je nach Modell das Forderungsmanagement übernimmt.
- Vorteile: Zahnärzte profitieren vor allem von schnellerer Liquidität, weniger Verwaltungsaufwand sowie einer besseren Planbarkeit der Einnahmen.
- Besonders für Zahnärzte relevant: In Zahnarztpraxen ist der Anteil an Privatabrechnung und Eigenanteilen typischerweise besonders hoch, wodurch patientenbezogene Zahlungsziele, Zahlungsverzug und Abrechnungsaufwand eine größere Rolle spielen als in vielen anderen Arztpraxen.


