Abrechnungszentrum

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Was ist ein Abrechnungszentrum?

Ein Abrechnungszentrum hilft Ärzten bei der Abrechnung privatärztlicher Honorarabrechnungen. Dabei werden alle in der GOÄ abgekürzten Gebührenordnung für Ärzte oder für Zahnärzten (GOZ: Gebührenordnung für Zahnärzte) geregelten Grundlagen berücksichtigt und der Arzt kann sich auf die Behandlung von Patienten konzentrieren. Sämtliche Tätigkeiten im Zusammenhang mit der Abrechnung (Rechnungen schreiben, Geldeingänge prüfen, Rückfragen beantworten, Mahnungen) werden vom Abrechnungszentrum übernommen.

In 3 Schritten zur neuen Abrechnungsstelle

Egal ob Wechsel der Abrechnungsstelle oder erstmalige Beauftragung eines Abrechnungsdienstleisters. So funktioniert der Wechsel im Abrechnungsstellen-Vergleich.

Pfeil
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1.

Vergleich aufrufen und wenige Daten eingeben. Der Vergleichsrechner gibt daraufhin alle passenden Tarife aus.

2.

Passenden Tarif auswählen und die persönlichen Kontaktdaten für die Angebotserstellung eingeben.

3.

Die ausgewählte Abrechnungsstelle erhält eine Information von uns und setzt sich direkt mit Ihnen in Verbindung.

Abrechnungszentrum als Alternative zur eigenen Honorarabrechnung

Zwar können Ärzte die Privatliquidation auch selbst vorzunehmen. Allerdings sprechen viele Gründe für die Auslagerung an ein spezialisiertes Abrechnungszentrum. Die Auslagerung ist mit zusätzlichen Kosten verbunden, allerdings binden auch die internen Mitarbeiter Zeit, die wiederum Kosten bzw. den Wegfall von alternativ möglichen Tätigkeiten bedeutet. Alle Tätigkeiten der Privatliquidation können dem Arzt abgenommen werden, wie beispielsweise Mahnungen, Schriftverkehr, Überprüfung von Zahlungseingängen. Abrechnungsdienstleister können nicht nur die Privatliquidation übernehmen. Neben dem Honorarmanagement bieten sie häufig zusätzliche Leistungen wie Vorfinanzierung oder Factoring an, weshalb Ärzte häufig auf einen Abrechnungsservice zurückgreifen.

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Unterschied der Abrechnungsformen

Honorarabrechnung Honorarabrechnung mit Vorfinanzierung (unechtes Factoring) Factoring
Honorarabrechnung bezeichnet die Übernahme der Privatliquidation durch einen Abrechnungsdienstleister, der die Honorare von den Patienten einfordert und diese in der Regel ein bis zwei Mal im Monat an den Arzt auszahlt. Die Auszahlung findet stets statt, nachdem der Patient seine Rechnung an die Abrechnungsstelle beglichen hat.
Ausfallrisiko:
bleibt beim Arzt
Kosten:
günstigste Abrechnungsform
Bei dieser Form der Honorarabrechnung werden die Honorare – unabhängig von deren Begleichung durch den Patienten – innerhalb einer vertraglich definierten Zeitspanne an den Arzt ausbezahlt (z.B. 7 Tage, 30 Tage oder sofort). Durch die finanzielle Vorleistung der Verrechnungsstelle entsteht dem Arzt ein Liquiditätsvorteil. Eventuell später auftretende Zahlungsausfälle werden dem Arzt in Abzug gebracht.
Ausfallrisiko:
bleibt beim Arzt
Kosten:
in der Regel höher als Honorarabrechnung und niedriger als Factoring
Factoring, auch echtes Factoring genannt, schließt die Zahlungsausfall-Lücke und fängt das sogenannte Delkredererisiko auf. Der Arzt lagert die Privatliquidation aus, erhält die Liquidität vorab und eventuelle Zahlungsausfälle gehen nicht zu seinen Lasten.
Ausfallrisiko:
geht auf den Factor über
Kosten:
teuerste Abrechnungsform

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Wie finden Ärzte ein passendes Abrechnungszentrum?

Bei der Vielzahl an Abrechnungszentren ist es für Ärzte schwierig, die passende Abrechnungsstelle für die eigene Praxis zu finden. Die häufig vorzufindenden intransparenten Konditionen von Anbietern von Privatliquidation machen den individuellen Anbietervergleich umso schwieriger. Mit dem Abrechnungsstellen-Vergleich besteht die Möglichkeit, zahlreiche Anbieter einfach miteinander vergleichen zu können. Kostenlos und auf Knopfdruck.

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